Aktualisiert 25.12.2019

S. M. Panzerkanonenboot BIENE

Wolfgang Bohlayer

Im Verlaufe der letzten Jahrzehnte hat sich die Quellenlage zu dieser Schiffsgattung deutlich verbessert, nicht zuletzt durch die Rückgabe der Pläne durch die damalige Sowjetunion Anfang der 90er Jahre. Ich hatte immer vor, diesen Schiffstyp auf der Basis der nun vorhandenen Werftpläne bauen. Da ich die Pläne der BIENE hatte, sollte es nun dieses Schwesterschiff der WESPE werden.

SMS BIENE wurde am 12. 7. 1876 bei der AG Weser in Bremen als 3. Schiff der WESPE-Klasse von Stapel gelassen und 1881 in Dienst gestellt. 1910 wurde das Schiff aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, dann als schwimmende Werkstatt genutzt und 1921 in WEWELSFLET abgewrackt. (Quelle: Hildebrandt/Röhr/Steinmetz: Die deutschen Kriegsschiffe)

Im Laufe der letzten Jahre habe ich etliche Modelle verschiedener Schiffe als Wasserlinienmodelle im selben Maßstab gebaut und so stand meine Entscheidung schon sehr früh fest, dass auch dieses Modell als Wasserlinienmodell entstehen sollte.

Nachdem die Decksbucht auf allen Decks herausgearbeitet war, wurden die Decksränder gespachtelt und glattgeschliffen. Diese Flächen sollten später die Wassergänge darstellen, da die später einzubauenden Decks diese Wassergänge nicht beinhalten werden. Diese Flächen wurden dann schon mal schwarz angestrichen.

 

Nun stand die Frage des Farbschemas an. Ich entschloss mich, das 78‘ Farbschema anzuwenden, das in Anlehnung zu dem im Gröner vermerkten Schema Nr.2 wie folgt aussah:

1. schwarz : Schiffsrumpf bis zur Oberdecks-Außenkante, Geschütze
2. ockergelb: Alle Aufklotzungen oberhalb der Oberdecks-Außenkante, d.h. Masten, Stengen, Rahen, Kranbalken, Davits, Ventilatoren, Schornstein, Oberlichter u. ä.
3. weiß: Streifen in Höhe der Schanzkleidoberkante von vorne bis nach achtern, Streifen als Wasserliniengang oberhalb der CWL, Deckshauswände, Barbettenwände, Innenseite der Schanzkleider, Innenseite der Ventilatoren, Bootsbarrings u.ä.
4. braunrot: mit Linoleum belegte Decks

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