Aktualisiert 13.01.2019

Französische Korvette L‘ ANÉMONE von 1747

Peter Pratsch

Das Modell wurde nach der Monografie „L‘ AMARANTE“ von Gérard Delacroix, Edition 2012, gebaut.

Der Korvettentyp setzte sich Mitte des 18. Jahrhunderts durch, konstruiert als schnelles Segelschiff, mit weniger als 20 Kanonen, war es für den Kurierdienst und leichte Operationen gedacht. Eventuell sollten mit dieser Konstruktion die kleineren Fregatten ersetzt werden.

Die L‘ Anémone (1747) war das zweite Schiff aus einer 3er Serie, das erste Schiff war die L‘ Palme (1744) und als letztes Schiff folgte die L‘ Amarante (Dez. 1747) deren Pläne von Joseph-Louis Ollivier stammten, der erst 15 Jahre war, als er mit der Konstruktion begann. Zweifellos half ihm sein Vater Blaise Ollivier, der zu dieser Zeit ein angesehener Marinearchitekt war (u. a. Pläne für die L‘ Fleuron).
Die Schiffe, mit zwölf Kanonen, wurden in Brest gebaut. Die Dekorationen entwarf der Künstler Caffiery.

Über die Einsätze der L‘ Anémone konnte ich nicht viel erfahren. Sie wurde von März bis April 1752 in Martinique überholt. Am 31. Mai 1757 erbeutete sie mit den Fregatten L‘ Pomone und L‘ Thetis zwei Freibeuter, die von Jersey nach Port Louis segelten. 1759 wurde sie in Rochefort überholt und bei dieser Gelegenheit wurden auch Veränderungen am Deck ausgeführt.
Ihre Laufbahn endete im April 1761 im Golf von Gascogne, wo sie sie von Engländern aufgebracht wurde.
In den Dienst der Royal Navy wurde sie aber nicht übernommen.

Die drei o. g. Schiffe unterscheiden sich nur in der Dekoration und weil ich gern schnitze, habe ich mich für die L‘ Anémone entschieden, deren Dekor erschien mir üppiger.

Die nachfolgenden Darstellungen zeigen das Modell nicht in chronologische Reihenfolge,
sondern sind zu Themen zusammengefasst: Vorschiff, Mittschiff und Achterschiff!
Hinweis: Einige Darstellungen vom Achterschiff überschneiden sich mit dem Blick auf das Mittschiff.


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