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Die Argentinische Marine bewahrt zwei Schiffe aus einer Zeit, aus der in Europa nicht mehr viel zu finden
ist. Aus der Zeit, als man aus
ökonomischen und Sicherheitsgründen noch nicht auf eine Besegelung verzichten
mochte: aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts.
Es sind dies die Korvette URUGUAY, deren Stapellauf 1874 stattfand,
(in der Kaiserlichen Marine wäre sie als Kanonenboot
klassifiziert worden) und der
Fregatte PRESIDENTE SARMIENTO von 1897. |
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URUGUAY, Gesamtansicht |
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URUGUAY, Oberdeck, Blick zum Bug |
URUGUAY, Steuerbordreling mit Rüsten des Großmastes und einem
Rah-Rack |
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Beide Schiffe wurden in
Großbritannien gebaut und armiert.
Entsprechend ihrem Einsatzzweck sind sie
nicht gepanzert.
Die
URUGUAY diente als Schulschiff, unternahm aber auch zahlreiche Vermessungsreisen, wie in einer
Ausstellung an Bord gezeigt wird. |
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URUGUAY, Betinge des Großmastes |
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Die Aufmerksamkeit der internationalen
Öffentlichkeit wurde seiner Zeit auf die
URUGUAY gelenkt, als sie 1903
die gestrandete Südpolar-Expedition von O. Nordenskjöld wieder in die Zivilisation zurückbrachte.
Sie ist desarmiert und ihr Inneres ist weitgehend
ausgeschlachtet. Die
URUGUAY hat ihren Liegeplatz im Dock 4 des Puerto Madero. |
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URUGUAY, Slipmechanismus des Bb-Bugankers hinter der Back |
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Uruguay
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Presidente Sarmiento |
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Die PRESIDENTE SARMIENTO diente von 1899 bis 1939 als Schulschiff . Daher
auch die Takelung als Vollschiff. Sie unternahm in dieser Zeit verschiedene Weltreisen.
Die umfangreiche Armierung und ebenso die
Antriebsanlage ist noch an Bord.
Die PRESIDENTE SARMIENTO liegt im Dock 3
des Puerto Madero .
Leider gab die an Bord kaufbare Literatur so gut wie keine technischen Details zu den Schiffen her.
Auch ein Besuch des Ladengeschäftes des
'Instituto de Publicacciones Navales del Centro Naval' in der Av. Cordoba 354, Buenos Aires,
half nicht weiter.
Es wäre sicher wünschenswert, wenn es umfassende Dokumentation zum Bau und zur
Ausrüstung der beiden Schiffe gäbe." |
| PRESIDENTE SARMIENTO, Gesamtansicht |
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PRESIDENTE SARMIENTO Hotchkiss(?)-Schnellfeuerkanone (3 Pd. ?)
auf dem Stb-Schanzkleid |
PRESIDENTE SARMIENTO, Slipeinrichtung des Stb-Bugankers |
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| PRESIDENTE SARMIENTO, 37 mm Hotchkiss-Schnellfeuerkanone auf der Back |
PRESIDENTE SARMIENTO, Hauptsteuerstand vor dem Besanmast |
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| PRESIDENTE SARMIENTO, Die Kuhle der Back mit der Fockmast-Betinge |
PRESIDENTE SARMIENTO, Haupt-Dampfankerspill |
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PRESIDENTE SARMIENTO, Hotchkiss(?)-Schnellfeuerkanone (3 Pd. ?)
auf dem Bb-Schanzkleid |
PRESIDENTE SARMIENTO, Bedienplatform (ausgeklappt) für die
Hotchkiss(?)-Schnellfeuerkanone |
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| PRESIDENTE SARMIENTO, Blick nach Achtern zur Brücke |
PRESIDENTE SARMIENTO, Verschluß und Richtmechanismus eines der
beiden 122 mm Armstrong-Hinterlader |
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| PRESIDENTE SARMIENTO, Blick von der Back nach dem Heck |
PRESIDENTE SARMIENTO, Heckansicht |
Auch ein Besuch in dem inzwischen schon 112 Jahre alten Marinemuseum in Tigre bei Buenos Aires lohnt sich. Es gibt neben verschiedener
Marine-Hardware zahlreiche Schiffsmodelle aus allen Phasen der argentinischen Marine zu sehen. |
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| Prospekt des Museum |
oben: Armstrong-Geschütz (leider ohne Angabe der Herkunft oder
Verwendung)
darunter ein Modell der Uruguay |