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Dieser Fischereikutter, auch Treibnetzkutter oder Oertzkutter genannt, entstand etwa um 1925 und ging auf einen Entwurf des bekannten Konstrukteurs Max Oertz zurück – daher auch der Name
„Oertzkutter“.
Die Originale dienten seinerzeit hauptsächlich der Lachsfischerei mit dem Treibnetz und waren außerordentlich seetüchtige Schiffe.
Der Aufenthalt auf See dauerte meist 2 – 3 Tage.
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| Das Spantgerüst steht, ausmessen der Plankengänge.
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Das Modell hat kein direktes Vorbild, wenn man von einem Bild absieht, auf der ein Kutter im Hafen von Hela (Halbinsel
Hela) mit dem Namen „Germania“ abgebildet ist, sowie mit dem Segelzeichen HEL 31.
Das Modell entstand im Maßstab 1:8, mit einer Länge von 135 cm über die Steven und wird ferngesteuert gesegelt. Das Modell ist bis in die kleinsten Details so ausgeführt, wie im Original – Schiffsbau. Bauzeit des Modells etwa 3,5 Jahre. |
| Einlauf der Planken (3,5 mm Eiche) in die Sponung, Bugsteven. |
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| Es geht vorwärts, etwa 2/3 der Rumpfseite ist
beplankt. |
Der Rumpf ist beplankt und sämtliche Aufbauten sind fertiggestellt. Die Planken sind komplett genietet. |
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| Heckansicht, das Modell ist fertiggestellt. |
Blick in den vorderen Niedergang, dem Wohnraum der Mannschaft. |
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| Hinterer Niedergang in den „Maschinenraum“. Das rechte Handrad diente der Verstellung des Verstellpropellers, der linke Hebel diente der Drehzahlregelung des Motors. |
Der Skipper am Arbeitsplatz. |
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| Der Kompasskasten, zu dem ich in alten Unterlagen einen schönen Spruch fand. |
Blick über das Deck. In der mittleren Luke war am Schiffsboden der Steinballast
platziert, obenauf wurden die Netze aufbewahrt. Die gesamte Netzlänge auf See war bis zu 2,5 Seemeilen lang. |
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| Werkzeugkiste. |
Die Axt diente im Notfall zum Kappen von Tauen. |
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| Ein Wasserfass mit etwa 100 Ltr. Fassungsvermögen (im Original) – Trinkwasser und zum Kochen. Rechts steht eine Lenzpumpe, etwa mittschiffs. |
Der Wohnraum bei abgenommenen Aufbau. |
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| Eng war das im Wohnraum – oder auch Mannschaftsraum. |
Die Treppe hinunter zum Wohnraum, der übrigens auch mit einem kleinen Ofen ausgestattet war. |
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| Nochmals die Lenzpumpe (Kolbenpumpe), die auch im Modell voll funktionsfähig ist. |
Blick in das Vorschiff. An dem Aufbau hängt eine kleine Petroleumlaterne. |
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Die Konstruktion der Lukendeckel war höchst unterschiedlich, jedoch immer mit einem sehr stabilen Verschluss ausgestattet. Hier sind es die Bänder rechts und links. |
Blick in den Bug. |
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Rettungsring auf dem Schiebelukendeckel,
natürlich mit Herkunftsbezeichnung. |
Ein interessantes Detail, der halbe Eimer am hinterem Aufbau (links), eine sog Lotsspeise. |
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Das Tonnenrak am Mast, eine Eigenart
seiner Zeit. Sehr praktisch, konnte man doch die Gaffel
sehr schnell herunterlassen und das Großsegel im Minutenschnelle bergen und um den Mast legen. |
Details am Mast – Ankerlaterne. |
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Details am Mast. |
Das Beiboot der Germania zum Kontrollieren der Laternen für die Netzbeleuchtung in der Nacht. |
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Blick in das Beiboot. |
Blick in das Heck |
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Die Germania im Wasser, an einem Segelwochenende. |
Die Germania auf dem Darß, bei wenig Wind mit dem Beiboot im Schlepp. |
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Die Germania auf dem Einfelder See bei etwa 5 – 8 Beaufort. Hier zeigte sich am Modell die außergewöhnlich guten Segeleigenschaften bei stürmischen Wetterbedingungen, was den Schluss
zulässt, dass auch das Original vergleichbare Segeleigenschaften besessen haben muss. |
Germania auf dem Magarethensee in Lippstadt |
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| Germania auf dem Magarethensee in Lippstadt |
Germania auf dem Magarethensee in Lippstadt |
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