Arbeitskreis historischer Schiffbau e.V.

Hilfskreuzer WOLF 

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Hilfskreuzer WOLF II 

( Manfred Zinnecker )                                                                                    
Am 8.März 1913 fand bei der Flensburger Schiffbaugesellschaft in Flensburg der Stapellauf des Frachtschiffs WACHTFELS für die DDG Hansa in Bremen statt. Der Dampfer war 11.200 t groß und hatte eine Länge von 135 m, eine Breite von 17,2 m. 
Mit einer Maschinenleistung von 2800 PS erreichte er eine Geschwindigkeit von 10,5 Knoten.
Hilfskreuzer Wolf II
 Im Sommer 1916 wurde der Dampfer auf der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven zum Hilfskreuzer umgebaut.

Er erhielt 7 Schnellfeuerkanonen von 15cm und vier Torpedorohre. 

Außerdem bekam er eine Feuerleiteinrichtung, Scheinwerfer und ein Bordflugzeug vom Typ Friedrichshafen FF 33, später "Wölfchen" genannt.

465 Minen vervollständigten die Ausrüstung. 
Bug
Im Dezember 1916 verließ der Hilfskreuzer mit 348 Mann Deutschland und führte im Atlantik-Indik-Pazifik Handelskrieg. Nach 444 Tagen auf See kehrte der Hilfskreuzer am 24. Februar 1918 nach Kiel zurück.

Fregattenkapitän Karl August Nerger bekam für diese Leistung den Orden "Pour le Merite". Am 5. April 1919 wurde das Schiff an Frankreich ausgeliefert und später an die Firma Cie. Messagieres Maritimes in Paris verkauft und in ANTINOUS umgetauft. 1931 zum Abbruch nach Italien verkauft.

Das Modell wurde im Maßstab 1:100 gebaut. 
Der Rumpf besteht aus GFK und die Aufbauten aus ABS. 

Der Generalplan der WACHTFELS und Fotos aus dem Nachlaß von Fregattenkapitän Nerger dienten als Bauvorlage.
mittschiffs
mittschiffs Aufbauten
Aufbauten - Lüfter Frachtluken
Heck Wölfchen
Heck mittschiffs mit Wölfchen

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Stand Donnerstag, 01. September 2005