Arbeitskreis historischer Schiffbau e.V.

Volkstümliche Schiffe in Ost- und Westpreußen

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Volkstümliche Schiffe in Ost- und Westpreußen

( Helmut Olszak )                                                                                     Bilder: Sieglinde Olszak
Buxer (nach G. Salemke) und dahinter ein  Braddenkahn vom Kurischen Haff (nach Werner Jaeger) links eine Nogatlomme und rechts ein Timberkahn 
(beide nach G. Salemke)

Das Modell einer Haffjacht im Maßstab 1:15
in der Ausstellung in Mölschow auf Usedom
Originalmaße:
Länge: zwischen 13 m und 16 m
Breite: zwischen 4,50 m  und 5.80 m

Haffyachten waren für die Haff- und Kleine Küstenfahrt gebaute Fahrzeuge. 
Sie wurden vorzugsweise in den großen Hafenstädten als Leichter und Zubringer für größere Schiffe verwendet.

Bekannt waren sie für ihre Schnelligkeit und Wendigkeit.
Als die wichtigsten Heimathäfen und Bauorte werden Danzig, Rosenberg, Pillau. Neu-Passarge und auch Königsberg genannt.

Aus Havarieberichten konnte entnommen werden, dass größere Haffyachten bis Rügen gefahren sind.

Dieser Schiffstyp  hatte großen Einfluss auf den späteren Lommenbau bei Modersitzki und Welm in Tolkemit.

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Stand Samstag, 06. August 2005