 |
Am Druilmast wurde dann das häufig anzutreffende Lateinersegel durch ein Gaffelsegel mit Baum (Gieksegel) ersetzt.
Die Bezeichnung Smak als Schiffstyp ist schon sehr alt. Bereits 1460 lesen wir von "smakweise" gebauten Schiffen, womit darauf hingewiesen wird, daß es sich um kraweel gebaute Schiffe handelt. |
 |
In der "Copie der Stiftungs-Urkunde der armen Seefahrt" aus dem Jahre 1545 wird der Typ
"Smacke" ausdrücklich erwähnt und in Braunsbergk, einer kleinen Hafenstadt an der Ostsee zwischen Elbing und Königsberg gelegen hat man 1599 eine Gilde oder Brüderschaft der Schmackenreeder gegründet mit dem Ziel, die Schmackenschiffer des gemeinsamen Vorteils wegen zu organisieren und gegen auswärtige Konkurrenz zu schützen. |
 |
Im Artikel XII des Company-Briefes heißt es, daß Schmacken, die loses Salz geladen haben, beim Löschen nicht benachteiligt und "abgedrängt" werden dürfen. (Das Löschen von losem Salz war umständlicher und langwieriger als z.B. in Tonnen verpacktes). Diese Schmacken wurden zum Löschen der auf Reede liegenden größeren Fahrzeuge als Leichter benutzt. |
 |
Ferner geht daraus hervor, daß jene Fahrzeuge ein frei hängendes Ruder hatten. Diese schon früh genannten Smakken waren mit Sicherheit anders konstruiert als die späteren niederländischen und hatten wohl auch ein anderes Aussehen. Leider sind aus dieser Zeit keine bildlichen Überlieferungen bekannt.
Das Modell ist im Maßstab 1:20 gebaut worden. |
 |
 |
 |
 |
 |
>>>>>>>>zurück
zu Teil 1 >>>>>>> |