Aktualisiert 16.01.2018

Virginia-Sloop um 1775

Michael Hübner

Unter Vollzeug bei halbem Wind

Im karibischen Raum entwickelten sich im 17. und 18.Jahrhundert die Sloops zu beliebten Schiffen bei Händlern, Schmugglern, Freibeutern und Piraten. Grund dafür waren Schnelligkeit, besonders bei leichten bis mittleren Winden und hervorragende Am-Wind-Segeleigenschaften. Nachteilig war, für Händler und Schmuggler, die zur Bedienung der großen Segelfläche und komplexen Takelage notwendige große Besatzung.

Vordeck

Ausgehend von den Jamaika-Sloops über die Bermuda-Sloops wurde dieser Schiffstyp stetig weiterentwickelt und verfeinert, bis er ab ca. 1780 an der amerikanischen Ostküste mit den Virginia-Sloops zu einem der Ursprungselemente der sogenannten Baltimore-Clipper, meist zweimastigen Schonern, wurde.

Achterdeck

Die Rümpfe dieser Schiffe waren bestimmt von einer starken Aufkimmung des Rumpfes, mäßigem Kielfall, schlanken und harmonischen Wasserlinien, (meist) glattem Deck und einem niedrigen Schanzkleid, was bereits bei leichtem Seegang ein ‚nasses‘ Segeln garantierte.

Länge über alles 16,29 m
Breite über alles 4,86 m
Tiefgang achtern 2,40 m
Verdrängung ca. 42tons
Segelfläche ca. 350m²
Besatzung 30+
Modellmaßstab 1:48

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