Aktualisiert 25.03.2014

Linienschiff Brandenburg 1893

Günther Seherr. Bearbeitung: Markus Leber

Die Brandenburgklasse bestand aus 4 Schiffen, deren Namen KURFÜRST FRIEDRICH WILHELM, WEISSENBURG, WÖRTH und BRANDENBURG waren. Alle 4 Schiffe wurden zwischen 1890 und 1894 auf deutschen Werften gebaut. Sie waren 115,7 m lang, 19,5 m breit und hatten einen Tiefgang von 7,6 m.

Panzerschiffe waren dazu bestimmt feindliche Schiffe durch den Einsatz ihrer schweren Artillerie außer Gefecht zusetzen. Durch die damalige Anordnung der schweren Waffen lag die größte Feuerkraft im Abfeuern einer Breitseite. Um sich beim Schuß nicht gegenseitig zu behindern, mußten die Schiffe in Kiellinie hintereinander herfahren. Sie erhielten deshalb, wie ihre Vorgänger aus der Segelschiffzeit, die Bezeichnung Linienschiff.

Die Aufstellung der schweren Artillerie bei den Schiffen der Brandenburg-Klasse war völlig neu und ihrer Zeit um einige Jahre voraus. Die sechs 28 cm Geschütze waren in drei Doppeltürmen zusammengefaßt, die alle drei in Mittschiffslinie standen. Mit dieser Aufstellungsweise konnten erstmals alle sechs Geschütze querab eine Breitseite feuern.

Alle 4 Schiffe der Brandenburg-Klasse gehörten nach der Indienststellung zur 1. Division des 1. Linienschiffgeschwader und wurden während des Boxeraufstandes 1900 bis 1901 zur Verstärkung der internationalen Seestreitkräfte in China eingesetzt.

Backbordseite des fertigen Fahrmodells, das im Maßstab 1:100 gebaut wurde.

Die folgenden Bilder dokumentieren den Bau:

Erste Testfahrten des fast fertigen Modells

Das vollendete Modell im Einsatz.

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